← Zum Werkzeugkoffer

Nordlicht Werkzeugkoffer

Kreuzungsbezeichnung & Kreuzungsprotokoll

Eltern, Kreuzungstyp, Datum, Ziel und Ergebnis strukturiert erfassen und als kompakte Kreuzungsnotiz kopieren oder drucken.

Für die Berechnung JavaScript aktivieren. Deine Angaben werden nicht automatisch gespeichert.

Rechenweg und Geltungsbereich

Die Schreibweise dokumentiert Eltern und Vorgang, beweist aber weder Abstammung noch erfolgreiche Befruchtung. Kreuzungstyp und tatsächliche Eltern müssen korrekt erfasst werden.

  • Keine genetische Berechnung; strukturierte Ausgabe der Nutzereingaben.

Passend dazu

F1, F2 und spätere Generationen: Bezeichnungen verstehen

Diese Kurzreferenz erklärt Bezeichnungen. Aus der Generationszahl allein folgt keine Stabilitäts- oder Erfolgsaussage.

P – Elterngeneration

Die definierte Elterngeneration einer Kreuzung. Beide Eltern und die Kreuzungsrichtung dokumentieren.

Dokumentieren: weiblicher Elternteil, männlicher Elternteil bzw. Kreuzungstyp, Datum, Zuchtziel.

F1 – erste Filialgeneration

Nachkommen der definierten Elterngeneration. Gleichförmigkeit in F1 beweist noch keine spätere Stabilität.

Dokumentieren: Elternkreuzung, Pflanzenzahl, auffällige Merkmale, wie F2 erzeugt wird.

F2 – zweite Filialgeneration

Nachkommen aus F1-Eltern; bei vielen klassischen Selbstern zeigt sich hier deutliche Aufspaltung. Die konkrete Erzeugungsweise muss dokumentiert werden.

Dokumentieren: F1-Eltern/Abstammung, Selbstung oder andere Kreuzung, Populationsgröße, Merkmalsklassen, Auswahl.

F3 – dritte Filialgeneration

Nachkommen ausgewählter F2-Pflanzen oder -Familien. Familien getrennt halten, wenn Linien vergleichbar bleiben sollen.

Dokumentieren: F2-Auswahl, Familien-/Linienkennung, Pflanzenzahl, Aufspaltung, Keeper.

F4 – vierte Filialgeneration

Weitere Generation innerhalb des dokumentierten Pedigrees. Wiederholbarkeit der Zielmerkmale beobachten.

Dokumentieren: Linienkennung, Eltern/Selektionsweg, Population, Zielmerkmale, Abweichungen.

F5 – fünfte Filialgeneration

Fortgeschrittene Generation, aber keine automatische Stabilitätsgarantie. Merkmale einzeln bewerten.

Dokumentieren: Linie, Selektionskriterien, Population, Abweichler, Saatgutcharge.

F6 – sechste Filialgeneration

Eine hohe F-Zahl kann auf mehrere Weitervermehrungszyklen hinweisen, sagt allein aber nicht, dass jedes Merkmal fest ist.

Dokumentieren: Linie, Erzeugungsweise, Population, Merkmalsstabilität je Merkmal, Abweichler.

F7 – siebte Filialgeneration

Späte Filialgeneration. Pedigree und Auswahlgeschichte bleiben wichtiger als die Zahl allein.

Dokumentieren: Linie, Pedigree, Population, Merkmalsprüfung, Saatgutcharge.

F8 – achte Filialgeneration

Weitere dokumentierte Filialgeneration. Auch hier Stabilität nicht aus der Bezeichnung allein ableiten.

Dokumentieren: Linie, Pedigree, Population, Merkmalsprüfung, Abweichungen.