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Jahresrückblick 2026Januar bis Juli

Pflanzenjahr 2026: Anzucht, Versuche und Erkenntnisse von Januar bis Juli

Von

Nicht jede Erkenntnis beginnt mit einem fertigen Versuch. Im Pflanzenjahr 2026 entstanden aus Anzucht, Umstellen, Umtopfen und Vermehrung konkrete Fragen: Wann wird der Platz knapp? Was lässt sich aus zwei unterschiedlich großen Töpfen ableiten? Und wie wird aus bewurzeltem Material ein betreubarer Bestand?

Dieses Journal hält die dokumentierten Monate Januar bis Juli zusammen. Persönliche Beobachtung und datierte Bilder bleiben erhalten. Vertiefende Artikel helfen dort weiter, wo ein einzelnes Foto die fachliche Frage nicht vollständig beantworten kann.

Dieser Beitrag wächst mit. Wir ergänzen unser Pflanzenjahr Monat für Monat. Dabei verwenden wir nur Bilder, Daten und Erinnerungen, die wir sicher zuordnen können. Was nicht dokumentiert ist, wird nicht nachträglich erfunden.

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Jahresrückblick 2026Januar bis Juli

Pflanzenjahr 2026: Anzucht, Versuche und Erkenntnisse von Januar bis Juli

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Nicht jede Erkenntnis beginnt mit einem fertigen Versuch. Im Pflanzenjahr 2026 entstanden aus Anzucht, Umstellen, Umtopfen und Vermehrung konkrete Fragen: Wann wird der Platz knapp? Was lässt sich aus zwei unterschiedlich großen Töpfen ableiten? Und wie wird aus bewurzeltem Material ein betreubarer Bestand?

Dieses Journal hält die dokumentierten Monate Januar bis Juli zusammen. Persönliche Beobachtung und datierte Bilder bleiben erhalten. Vertiefende Artikel helfen dort weiter, wo ein einzelnes Foto die fachliche Frage nicht vollständig beantworten kann.

Dieser Beitrag wächst mit. Wir ergänzen unser Pflanzenjahr Monat für Monat. Dabei verwenden wir nur Bilder, Daten und Erinnerungen, die wir sicher zuordnen können. Was nicht dokumentiert ist, wird nicht nachträglich erfunden.

Januar 2026

Während Umzug und Umbau noch liefen, begann der Wiederaufbau der Anzucht langsam. Den Anfang machte ein mobiles Zelt mit 40 × 40 × 140 Zentimetern, das irgendwo in einer freien Ecke Platz fand. Mitte Januar starteten die Chilis – insgesamt waren es in diesem Jahr drei Sorten. Auch die Physalis kamen früh dazu, weil sie für den Aufbau ihrer Blattmasse besonders viel Zeit brauchen. Am 25. Januar zog die Anzucht schließlich in ein größeres Zelt um.

Februar 2026

Am 18. Februar wuchsen die Physalis bereits mit im Zelt. Am 26. Februar waren auch die Paprika deutlich weiter: California Wonder auf dem einen Bild und Padrón auf dem anderen. Hinter den Padrón sind ebenfalls die Physalis zu sehen.

März 2026

Im März wuchsen die Paprika weiter und die Anzucht wurde um etwas Kapuzinerkresse ergänzt. Gleichzeitig begann auch draußen die Arbeit: Der alte Holzhaufen wurde umgestaltet. Außerdem ging ich mein bisheriges Saatgut durch, erstellte einen Aussaatplan und plante den dafür nötigen Platz. Am 26. März wollten die Chilis bereits blühen.

April 2026

Im April stand endlich alles, was ich mir für die Anzucht vorgenommen hatte. Neben dem Umzug ins Haus war dieser Aufbau doch schon eine Herausforderung. Während die erste Runde Paprika bereits blühen wollte, kam die zweite Welle dazu. Gleichzeitig keimten die ersten Blumen, und wenig später waren auch die Tomaten deutlich zu sehen.

Mai 2026

Im Mai wechselte die Saison endgültig von der Anzucht in den Garten. Am 16. Mai zogen Tomaten und Paprika in ihre Beete. Am 20. Mai folgte der große Abschied: Die meisten Tomaten und Paprika wurden an Freunde und Arbeitskollegen verschenkt. Am 26. Mai zeigten sich die ersten Paprikafrüchte an den Topfpflanzen. Zwei Tage später war aus dem alten Rosenbeet ein Kräuter- und Tomatengarten geworden.

Juni 2026

Am 24. Juni nahm das Blumenbeet sichtbar Fahrt auf. Die Sonnenblume „Henry Wilde“ war zu diesem Zeitpunkt bereits riesig.

Juli 2026

Am 12. Juli war die Erleichterung groß: Auch nach einem längeren Urlaub hatte alles überlebt. Die Versuchsgruppe im Foliengewächshaus hatte währenddessen allerdings das volle Programm aus Blattläusen und Ameisen abbekommen und musste erst wieder aufholen. Am 19. Juli wurde der Strauchbasilikum im 8-Liter-Topf etwas zurückgeschnitten. Aus den Abschnitten wurden Stecklinge – und anschließend war tatsächlich jeder einzelne bewurzelt. Das war das Ergebnis dieses Ansatzes; eine allgemeine Erfolgsquote oder Garantie lässt sich daraus ohne vollständiges Protokoll nicht ableiten. Am 21. Juli wucherten die beiden Physalis alles zu. Die Versuchsgruppe mit wenig Sonne war am 28. Juli gut dabei; für einen nächsten Durchgang möchte ich den Wurzelraum als mögliche Begrenzung gezielter prüfen. Dass gerade 16 Liter die Ursache waren oder welches Volumen optimal wäre, ist damit noch nicht nachgewiesen. Am 30. Juli begann die erste Stecklingsproduktion aus guten Phänotypen.

Drei Wege vom Jahresjournal zur eigenen Planung

Termine und Folgeplätze passen noch nicht zusammen?

Der Märzabschnitt zeigt die Planung aus vorhandenem Saatgut. Für Ihren Ablauf verbindet der Aussaatplaner Kulturfenster mit Ihren Eingaben; unbekannte Arten und spätere Stellflächen müssen zusätzlich betrachtet werden.

Zwei Pflanzen sehen unterschiedlich aus?

Die Physalis im 6- und 39-Liter-Gefäß zeigen einen echten Bestandsvergleich. Daraus entsteht ohne kontrollierte Rahmenbedingungen noch kein allgemeiner Nachweis einer optimalen Topfgröße.

Vermehrung hat einmal gut funktioniert?

Eine tatsächlich vollständig bewurzelte Serie ist eine wertvolle Beobachtung. Damit daraus eine übertragbare Methode wird, braucht sie Ansatzmenge, Zeitpunkt und Kulturbedingungen. Ein Einzelerfolg garantiert keine allgemeine Erfolgsquote.

Dieses Archiv ergänzt fehlende Monate und Resultate erst mit zuordenbarem Material. Es ist kein Jahresabschluss für noch nicht dokumentierte Zeiträume und keine Sammlung garantierter Rezepte.

Fortsetzung folgt

Als Nächstes: August

Sobald die nächsten Bilder und ihre Geschichte feststehen, ergänzen wir sie hier. So entsteht nach und nach ein ehrlicher Rückblick auf das gesamte Pflanzenjahr 2026.

Zur Blogübersicht

Eine Frage aus dem Journal auf den eigenen Aufbau übertragen?

Der Systemfinder führt vom Ziel zur passenden nächsten Anlaufstelle. Beschreiben Sie, ob es um Anzucht, Flächenplanung oder ein vorhandenes System geht. Für diesen Überblick ist kein pauschaler kostenpflichtiger Check nötig.

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