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Pflanzenprofil

Naranjilla / Lulo

Solanum quitoense

Naranjilla oder Lulo, Solanum quitoense, ist eine tropische Fruchtart aus der Familie der Nachtschattengewächse. Kew akzeptiert die Art und weist ein natürliches Areal von Mittelamerika bis in den nördlichen Andenraum aus. Im Anbau bildet sie einen rasch wachsenden, großen Strauch; RHS nennt unter geeigneten Bedingungen etwa 1,5 bis 2,5 Meter Höhe und Breite. Sie braucht viel Licht, einen fruchtbaren, gleichmäßig feuchten, aber nicht vernässten Wurzelraum und ist klar frostempfindlich. Die auffälligen großen Blätter können purpurfarbene Adern und Stacheln tragen. Nach ausreichend langer Vegetationszeit folgen weißen Blüten orange Früchte, wobei die Ausreife in kühlen Sommern schwierig sein kann. Für Deutschland ist Lulo daher eher eine geschützte Kübel-, Gewächshaus- oder Indoor-Kultur als eine unkomplizierte Freilandfrucht.

Steckbrief

Winterhärte / Temperatur
Frostempfindlich; RHS behandelt die Art als tender.
Vermehrung
Aussaat ist als Vermehrungsweg belegt.
Blüte
Weiße Blüten können nach langer Kulturzeit orange Früchte hervorbringen; in kühlen Sommern kann die Ausreife schwierig sein.
Wuchs
RHS beschreibt einen zügig wachsenden, frostempfindlichen Strauch.
Größe / Wuchs
RHS: etwa 1,5–2,5 m Höhe und 1,5–2,5 m Breite unter geeigneten Bedingungen.
Botanischer Name
Solanum quitoense
Familie
Solanaceae
Licht / Standort
Volle Sonne bis Halbschatten; gute Lichtversorgung.
Wasser / Feuchte
Gleichmäßige Feuchte; Staunässe vermeiden.
Boden / Substrat
Fruchtbarer, feuchtespeichernder, aber nicht vernässter Boden bzw. entsprechendes Substrat.

Vergleiche die Standortangaben dieser Pflanze mit deinem Platz: Lichtangebot prüfen und Standort und Klima beobachten. Temperatur, Wasser und Boden gehören dazu; Licht allein bestätigt keine Eignung.

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