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Pflanzenprofil

Bärlauch

Allium ursinum
Speicherorgan: Zwiebel

Bärlauch, Allium ursinum, ist ein heimischer bzw. europäischer Zwiebel-Geophyt, der im Frühjahr dichte, knoblauchartig duftende Bestände bilden kann. Kew akzeptiert die Art; RHS beschreibt sie als sehr winterhart und für feuchte, gut drainierte, nährstoffreiche Standorte in Sonne bis Halbschatten geeignet. Die weißen Blüten erscheinen im späten Frühjahr. Über Samen und Tochterzwiebeln kann sich Bärlauch deutlich ausbreiten. Die jungen Blätter werden als Küchenkraut genutzt. Für jede öffentliche Beschreibung gehört jedoch der Sicherheitshinweis direkt dazu: Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt regelmäßig vor Verwechslungen mit Maiglöckchen und insbesondere Herbstzeitlose, die schwere bis tödliche Vergiftungen verursachen können. Der typische Knoblauchgeruch allein sollte nicht als einziges Bestimmungsmerkmal behandelt werden. Für Gartenkultur ist kontrollierte Ausbreitung daher ebenso relevant wie sichere Pflanzenkenntnis.

Steckbrief

Winterhärte / Temperatur
RHS H7.
Blüte
Weiße Blüten im späten Frühjahr.
Wuchs
Ausdauernder Zwiebel-Geophyt, der dichte Bestände bilden kann.
Botanischer Name
Allium ursinum
Familie
Amaryllidaceae
Sicherheit
BfR warnt ausdrücklich vor Verwechslung mit giftigem Maiglöckchen und sehr giftiger Herbstzeitloser.
Licht / Standort
Sonne bis Halbschatten; natürlicherweise oft schattig bis halbschattig.
Boden / Substrat
Feuchter, aber gut drainierter, nährstoffreicher Boden.

Vergleiche die Standortangaben dieser Pflanze mit deinem Platz: Lichtangebot prüfen und Standort und Klima beobachten. Temperatur, Wasser und Boden gehören dazu; Licht allein bestätigt keine Eignung.

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